SIMONE VEBBER

Simone Vebber erhielt seine Grundausbildung am Konservatorium in Trient, wo er seine Studien in Orgel, Orgelkomposition sowie Klavier mit Höchstnoten abschloss. Er wurde schon 2008 vom Comitato Nationale Italiano Musica zum besten jungen Organisten erklärt. Es folgten das Konzertdiplom an der Schola Cantorum Paris bei J.P. Imbert und die Goldmedaille in Improvisation am Conservatoire National de Région Saint-Maur (Paris) bei P. Pincemaille. Er studierte an der Accademia Internazionale di Musica Antica in Mailand bei Lorenzo Ghielmi (Orgel) sowie bei Andrea Di Renzo (Klavier) und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab. Es folgten weitere Studien an der Sibelius Academy von Kuopio (Finland) bei Esa Toivola und Jan Lehtola. Er vertiefte seine organistische Interpretation unter anderem in Meisterkursen bei Bine Bryndorf, Brett Leighton, Roberto Antonello, Giancarlo Parodi, Pier Damiano Peretti, Christopher Stembridge und Ludger Lohmann, J.C. Zehnder, Jean Guillou, Naji Hakim und Improvisation in Meisterkursen bei F. Caporali und S. Rattini.
Simone Vebber ist Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Orgelwettbewerbe, u.a. in Borca di Cadore, Cremolino, Pescia, Viterbo, Bruges und Lyon usw. 2010 erhielt er den 1. Preis beim J.J. Fux Wettbewerb in Graz, den 1. Preis beim Bach-Wettbewerb in Saint-Pierre-Les-Nemoures und den Herford Prize im St. Albans Wettbewerb (England). Im Jahr 2008 wurde er vom CIDIM Rom als junger Organist ausgewählt und durch das Projekt „Neue Karrieren“ gefördert.
Simone Vebber konzertiert solistisch bei zahlreichen wichtigen Orgelfestivals, unter anderem in Mailand, Rom, Palermo, Kuopio (Finnland), Triest, Treviso, Padua, Florenz, Venedig, Verona, Kiel, Stuttgart, Regensburg, Paris, Riga, Aosta, Arona, Genua, Beirut, Bordeaux, Graz, Rio de Janeiro, Las Palmas und Malta, Moskau und in Japan (Metropolitan Concert Hall, Tokyo). Seine Aufführungen wurden von Radio Vattikan, Radio tre und ORF übertragen. Er trat mit dem „Mozart Orchester“ unter Claudio Abbado auf, mit dem „Orchestra di Padova e del Veneto“ und dem „Haydn Orchester“ von Trento-Bolzano. Er spielte Werke von Mozart für „Suonare Records“ ein, des weiteren Werke von C. Moser und A. Bormioli für Diapason, Werke von F. Liszt für Mascioni und Werke von J.S. Bach für Bottega Discantica, wie auch für Davinci Classic Ch.M. Widor (Orgel und Klavier). Während sechs Jahren hat Simone Vebber Orgel und Klavier an der Musikschule Oberengadin unterrichtet. Seit 2015 hat er eine Professur für Orgel an der Musikhochschule „G. Donizett“ in Bergamo und an der Civica Scuola Musicale „C. Abbado“ in Mailand.

LORENZO POLIN

Geboren und aufgewachsen im Engadin, Ausbildung an der EFAS European Film Actor School in Zürich, Gründer und Präsident von DRAUFF (Produktion und Vernetzung), gibt Schauspiel- und Theaterkurse (DRAUFFischem, DRAUFFlos, JTG Junges Theater Graubünden, Circo Futuro etc.) Veranstalter von Theater und Kleinkunst im Oberengadin, speziell in Samedan. 2012 kreierte er seine erste eigene Lesung „Der WErdegang eines Schauspielers oder vom Lamm zum Schaf“ mit der er noch heute Auftritte bestreitet und wird aktuell oft als Biker Curdin im Commercial der ÖKK wiedererkannt. In Zuoz dürfte er noch als Tredeschin bekannt sein. Diese Rolle spielte er im Jubiläumsstück „Tredeschin retg“ zur Feier von 100 Jahren Lia Rumantscha unter Regie von Manfred Ferrari 2019. Seine letzte Lesung fand im Dezember 2019 im Stadttheater Chur statt, wo er als Erzähler & Neben-Figuren in „Eine Weihnachtsgeschichte“ an der Seite von Myriam Japp und Ursina Hartmann unter Regie von Peter Jecklin, wirkte.

KONZERT PROGRAM
EINTRITT

Eintritt: CFH 25.00

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