BIOGRAFIE

Matteo Venturini (Florenz, 1981) hat seine Studien in Orgel und Komposition am Konservatorium „Luigi Cherubini“ von Florenz mit „cum laude“ 2007 abgeschlossen. Anschliessend erwarb er an der Musikhochschule in Freiburg i.Br. bei Prof. Klemens Schnorr das Master Konzertdiplom für Orgel „with honors“ (2008). Am Istituto Pontificio di Musica Sacra in Rom erhielt er das Diplom für Improvisation „cum laude“ (2011) bei Prof. Luca Scandali.
Venturini ist Gewinner von acht nationalen und internationalen Orgelwettbewerben. Unter anderen gewann er den dritten internationalen Wettbewerb „Andrea Antico da Montona“ (2008, Kroatien). Er konzertiert als Solist an den wichtigsten europäischen und amerikanischen Orgelfestivals. Er hat 16 CDs für verschiedene Plattenfirmen aufgenommen und erhielt von Anerkennung, darunter „Best record of the month“ von der englischen Zeitschrift „Musicweb International“, „Admirably played“ vom BBC Music Magazin, Five Stars vom Magazin Music, etc. Er veröffentlichte eigene Kompositionen und Bearbeitungen von Chor- und Orgelmusik und machte Aufnahmen für Carrara und EurArte sowie für Radio 3, Vatican Radio, das National Radio von Kroatien und den Südwestrundfunk.
Venturini ist Organist an der Kathedrale von San Miniato in Pisa, künstlerischer Leiter des Orgelfestivals „Organo della Pace di Sant’Anna di Stazzema“ in Lucca, Gastdozent an der Akademie der „Organistas de México“ in Mexico City, Dozent für Komposition, Orgel und Musiktheorie an der Musikschule „Giuseppe Bonamici“ in Pisa und Dozent für Orgel am Konservatorium „S. Giacomantonio“ in Cosenza.
(www.matteonenturini.it)

Antonio Aiello hat bei Alberto Bologni am Konservatorium „Luigi Cherubini“ in Florenz einen brillanten Abschluss gemacht. Er vervollständigte seine Musikstudien bei Giuliano Carmignola am Centre de Musique Hindemith in Blonay, an der Accademia Chigiana in Siena und an der Musikhochschule in Luzern. Dort erhielt er das Konzertdiplom und Solistendiplom für Violine „cun laude“. Gleichzeitig besuchte er die Kurse des „Trio di Trieste“ an der Internationalen Akademie für Kammermusik in Duino.
Aiello ist Gewinner von mehr als einem Dutzend nationaler und internationaler Wettbewerbe. Unter anderen den ersten Preis am „Mario Benvenuti“ Wettbewerb in Vittorio Veneto und den ersten Preis sowohl in Kammermusik als auch für zeitgenössische Musik am „A.M.A. Calabria“ Wettbewerb.
Er wird von renommierten Institutionen eingeladen und spielt als Solist in den wichtigsten Konzertsälen in Italien, Frankreich, Schweiz, Rumänien und der USA. Seit 2013 ist er erster Geiger der „Virtuosi Italiani“ und arbeitet regelmässig mit dem Orchestra della Svizzera Italiana zusammen, aber er kann auch auf zahlreiche Verträge mit anderen bedeutenden Orchestern verweisen, wie z.B. mit dem Festival Strings Lucerne, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai, dem Orchestra Mozart, der Orchestra Arena di Verona und dem Teatro Massimo di Palermo. In diesem Zusammenhang hatte er die Möglichkeit, mit international renommierten Dirigenten wie C.Abbado, J.E.Gardiner, R.Muti und L.Maazel zusammenzuarbeiten. Als Solist hat er für RAI und verschiedene Privatsender sowie für den Mitteldeutschen Rundfunk live Aufnahmen eingespielt. Als erster Geiger der Virtuosi Italiani hat er an Produktionen für renommierte Plattenfirmen wie Deutsche Grammophone und Sony Music mitgewirkt; als Solist hat er außerdem für die Plattenfirmen OnClassical, Modus und Edizioni Plus aufgenommen.
Von 2002 bis 2007 war er Direktor des Kammerorchesters GAMS Ensemble in Florenz. Seit 2008 ist er künstlerischer Leiter der „Associazione EtruriaMusica“.
Antonio Aiello spielt eine George Chanot Violine (Paris 1830), ein Modell einer Guarneri Violine (Cremona 1717).

KONZERT PROGRAM

Giovanni Battista Vitali (Bologna 1632 – Modena 1692)
da “Varie partite del Passamezzo” op.7 (1682)
Ciaccona in sol

Fritz Kreisler (Wien 1875 – New York 1962)
Praeludium and Allegro in the Style of Pugnani
Allegro – Andante – Allegro – Allegro non molto

Johann Sebastian Bach (Eisenach 1685 – Lipsia 1750)
Preludio e fuga in la BWV 543
[organo solo]

Johann Sebastian Bach
da “Sei Solo â Violino senza Basso accompagnato” (1720)
Ciaccona in re BWV 1004
con accompagnamento di Robert Schumann (1810 – 1856)

Camille Saint-Saëns (Parigi, 9 ottobre 1835 – Algeri, 16 dicembre 1921)
Introduction et Rondò capriccioso, op. 28 (1863)
Andante malinconico – Allegro ma non troppo

EINTRITT

Eintritt frei – Kollekte

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